Kategorie-Archiv: Kirche und Zeitgeist

Islam – What the West needs to know (Islam – Was der Westen wissen muß)

ist ein Film aus dem Jahre 2006, der zentrale Aspekte des Islams untersucht und beschreibt , die heutzutage gerne verschwiegen werden. Jeder, der auch nur ansatzweise verstehen will, was im Moment z.B. von Seiten der ISIS her passiert oder was die radikalen Isalm-Prediger auch in Europa verbreiten, sollte sich diesen Film einmal in Gänze angeschaut haben (er dauert ca. 98 Min). Verlinkt ist hier auf Teil 7, die anderen Links führen zum Rest.

Aber Achtung: Dies ist keine leichte Kost, in einer Filmkritik von Lawrence Toppman zu diesem Film hieß es “”…if their central thesis is true – and it’s worth considering – then this is the most horrific film of the 21st century so far.” (“wenn ihre zentrale These zutrifft – und es lohnt sich, darüber nachzudenken – dann ist dies bis jetzt der erschreckendste Film des 21. Jahrhunderts.”)

Teil 1   -   Teil 2    -   Teil 3   -   Teil 4   -   Teil 5   -   Teil 6   -   Teil 7   -   Teil 8   -   Teil 9   – Teil 10
;

Ein Leben unter Kontrolle – Facebook und WhatsApp sind eins…

Screenshot GolemDie zentrale Lebens-Erfassung hunderter Millionen Menschen, deren unzählige Kurznachrichten, Chats, Mails etc. auf ewig abgespeichert werden, geht weiter. Die Privatsphären-Vernichtungsmaschine Facebook und der Massen-Kurznachrichtendienst WhatsApp sind nun eins. 19 Mrd. Dollar (!) sind geflossen, um Zugriff auf Nachrichten und Kontakte, Bilder und Videos der User zu erhalten. Wer bewußt bei WhatsApp war, um Facebook nicht alles auszuliefern, erlebt nun ein böses Erwachen. (Ich selbst bin weder bei WA noch bei FB). Was wird mit diesen Daten geschehen? Wie werden die Beziehungsgeflechte ausgewertet, die teilweise intimsten Informationen eingesetzt? Wenn ich als bald 50jähriger und nicht gerade Computeranfänger die Entwicklungen heute betrachte, erfaßt mich das kalte Grausen. Wenn diese Erfassungs- und Kontrollmaschinerie im bisherigen Umfang wächst, dann wird George Orwells “1984″ geradezu Kindergarten dagegen sein. Informationen bedeuten Macht, schon Weniges kann Menschen erpreß- und manipulierbar machen. Was wird passieren, wenn die Datenspuren der heutigen Generation zentralisiert und instrumentalisiert werden?

Wer war es noch gleich, der immer gelacht hat über die apokalytischen Visionen des Johannes in der Offenbarung über die Installationen des Antichristen und seiner totalen Kontrolle über die Menschen? Das zur Zeit des Johannes herrschende römische Reich hatte noch nicht im Mindesten die Möglichkeiten, die heute bestehen. Eine weltweite Überwachung der Kommunikation ist etwas gänzlich Neues.

Ganz neu? Nun, nicht ganz. Gott ist der Einzige, der schon seit Anbeginn der Zeiten alles weiß (Ps 139). Aber bei ihm allein sind diese Informationen auch in guten Händen. ER ist ein guter Vater und kein bösartiger Tyrann oder geldgieriger Spekulant. Bei ihm gibt es Vergebung und Barmherzigkeit und nicht die gnadenlose Ausschlachtung von Wissen zum eigenen Nutzen oder zur Vernichtung von Gegnern. Als Christen tun wir gut daran, die Zeichen der Zeit wachsam im Auge zu behalten – und das Netz nicht zu einem werden zu lassen, das uns fesselt und versklavt.

Das im Folgenden  eingebettete Video über WhatsApp stammt noch vom Dezember 2013, also vor dem o.a. Mega-Deal. Interessant ist, daß die Urheber von WhatsApp selber sorgfältig das Licht der Öffentlichkeit vermeiden. Sie werden wissen, warum.

Seminar zum Reformationsfest in Bad Blankenburg

Gestern machte ich mich auf den Weg ins 640 km entfernte Bad Blankenburg, zum Haus der Evangelischen Allianz.  Die Autofahrt ging ohne irgendwelche Probleme vonstatten, bei durchgehend sonnigemWetter. Im Radio, das ich nur eine zeitlang anhatte, tönte währenddessen von unterschiedlichen Sendern eine schwer erträgliche Mischung über das „lustige“ Dämonenfest Halloween und den Reformationstag, mit dem weltliche Journalisten und auch viele liberale Theologen nicht wirklich etwas anfangen können. Für Journalisten hat dieser Tag einfach Luthers „neue Lehre gegen eine verknöcherte Kirche“ zum Inhalt, während liberale Theologen sich in dem üblichen Emanzipationsgeschwätz gefallen, in welchem „Reformation“ letztlich nur zu einem Signalwort für die eigenen politischen Ansichten wird. Keiner wies zum Beispiel einfach mal daraufhin, Weiterlesen

Ein Wort zu den Wahlen

Robert C. JenningsRobert C. Jennings (1949-2012), ein gottesfürchtiger Mann, schrieb im letzten Jahr, als seine Krebserkrankung schon weit vorangeschritten war, einen Abschiedsbrief an seine Mitbewohner in der Gemeinde. Darin heißt es unter anderem:

This world is passing away, ruined by  sin. There is no fix to all the misery. A  new president cannot fix the land. Hospitals remain, law courts remain, the jail  house remains, the military remains, and tears will continue to fall.

My closing exhortation to fellow-Sedalians is that Christ is the only hope.
Make sure you have Him. That’s all one can have, ultimately. All else is stripped away. He will fix you; He will fix it all. He conquered the grave.

(Übersetzung)

“Diese Welt vergeht, verdorben durch Sünde. Es gibt keine Reparatur für all das Elend. Ein neuer Präsident kann das Land nicht reparieren. Krankenhäuser bleiben, Gerichte bleiben, das Gefängnis bleibt, das Militär bleibt, und Tränen werden weiterhin fließen.

Meine abschließender Aufruf an meine Mitbürger ist: Christus ist die einzige Hoffnung. Verschafft euch Gewißheit, daß ihr ihn habt. Er ist alles, was jemand haben kann, endgültig. Alles andere wird weggenommen. Er wird Dich heilen, er wird alles zurechtbringen. Er besiegte das Grab.”